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Aus der Arbeit des Vereins

Komplette Vermarktung möglich

Komplette Vermarktung der Trinkhalle jetzt möglich

Finanzen: Ziel ist die „schwarze Null“

Von Götz Bechtle,  Bad Wildbad, Wildbader Anzeigenblatt, 7.12.2011

„Wir haben es geschafft!“ betonte erleichtert der Vorsitzende des Fördervereins Trinkhalle Wildbad e. V. bei der Jahreshauptversammlung inder vergangenen Woche im Kurparkrestaurant. Damit meinte er dieSanierung der Trinkhalle, die vor sechs Jahren vom Verein erworben unddann mit einem Kostenaufwand von rund 1,7 Mio. Euro rundum erneuertwurde, so dass sie nun im Ganzjahresbetrieb zur Verfügung steht. Im Januar 2011 war die Schlussabnahme, und im Frühsommer konnte danndie offizielle Eröffnung gefeiert werden. Inzwischen ist eine neue Hallenbenutzungsgebühr erarbeitet worden, die, so Hohloch, wesentlich günstiger ist, als vergleichbare Hallen in anderen Orten.

Neuwahlen Förderverein

Veränderungen im Gremium der Leitung des Fördervereins Trinkhalle:neu ist Wolfgang Treiber, Martin Hohloch bleibt Vorsitzender, ausscheiden wird Wilfried Rist, und Dr. Konrad Finke gibt sein Amt als Schriftführer ab und ist zukünftig Beisitzer (von links). Auf dem Bild fehlt Marco Schwab.

Der zweite Bauabschnitt, so stellvertretender Vorsitzender Hans-Henning Saß rückblickend, sei mit einem Volumen von 502.000 Euro genau eingehalten worden. Diese Summe setzt sich zusammen aus 188.000 Euro von der Stadt Bad Wildbad, 152.000 Euro vom Landessanierungsprogramm und 162.000 Euro aus dem Ausgleichstock des Regierungspräsidiums Karlsruhe. Damit wurde die Außenfassade und die Veranstaltungstechnik erneuert, der Treppenabgang zu den Toiletten geschaffen, 600 Stühle und 80 Tische gekauft, die Wärmedämmung vervollständigt, acht Parkplätze gebaut, außerdem im Restaurantbereich wichtige Verbesserungen, u. a. eine neue Toilettenanlage, durchgeführt. Jürgen Lutz, zuständig für das Veranstaltungsmanagement konnte stolz auf 23 zum Teil mehrtägige Einzelveranstaltungen im Jahr 2010 (2009: 14) hinweisen. Die Trinkhalle, so Lutz, würde gerne von auswärtigenVeranstaltern aus dem Raum Pforzheim und Stuttgart genutzt, außerdem sei die Trinkhalle auch eine Art Wirtschaftsfaktor für die Stadt geworden.

Finanzen: Ziel ist die „schwarze Null“
Schatzmeister Martin Koch trug den umfangreichen Kassenberichtvor, der durchaus als ausgeglichen bezeichnet werden kann. Das Ziel der„schwarzen Null“ hoffe man, rasch zu erreichen, um für die Zukunft Rücklagen zu bilden.

Wolfgang Plappert, der zusammen mit Siegfried Möhrer die umfangreichenBelege über Einnahmen und Ausgaben geprüft hatte, bestätigteeine einwandfreie und sorgfältige Kassenführung, so dass die Entlastungeinstimmig erfolgen konnte. Er dankte der gesamten Vorstandschaft desFördervereins für dessen erfolgreiche Aktivitäten in den Jahren seit 2003.

Verabschiedungen und Neuwahlen
Leider, so Hohloch vor den Neuwahlen, würden aus dem Leitungsgremiumdes Fördervereins bei dieser Versammlung einige Mitglieder ausscheiden. Marco Schwab gab sein Amt als Beisitzer aus beruflichen Gründen ab, Dr. Konrad Finke sein Amt als Schriftführer aus Altersgründen ,ebenso Wilfried Rist, dem Hohloch besonders dankte. Rist habe als Jurist zahlreiche Verhandlungen geführt, Verträge ausgearbeitet und viele rechtliche Probleme gelöst, wofür ihm der Verein besonders dankbar sei. Bei den Neuwahlen gab es folgende Ergebnisse:

  • Martin Hohloch (1.Vorsitzender), 
  • Hans-Hennig Saß und Helmut Bürkle (stellvertretende Vorsitzende), 
  • Martin Koch (Kassier), 
  • Joachim Pannasch (Schriftführer), 
  • Beisitzer sind Jochen Borg, Dr. Konrad Finke, Jürgen Lutz, WolfgangTreiber und Werner Trigub
  • Als Kassenprüfer wurden Wolfgang Plappertund Siegfried Möhrer bestätigt.

Bürgermeister Klaus Mack überbrachte die Grüße der Stadt und stelltedie Schlüsselposition der Trinkhalle heraus, da die Stadt nicht die Kapazitäthätte, große Veranstaltungen durchzuführen. Macks herzlicher Dankgalt allen, die im Ehrenamt Wichtiges für die ganze Stadt geleistet hättenund auch weiterhin leisten. Angesprochen wurde die jetzt komplett möglicheVermarktung der Trinkhalle, die, so Touristikchef Alfred Dath,gemeinsam mit der Touristik bzw. den im nächsten Jahr zur Verfügungstehenden weiteren Veranstaltungsgebäuden Kursaal, Forum König-Karls-Bad und Königl. Kurtheater geschehen sollte. Notwendig, so Saß,sei noch die Errichtung eines Müllgebäudes an der Galeriewand des Meisterntunnels, ein Transportlift von der Küche zur Halle, der Ausbau desBrunnenkellers als Lagermöglichkeit sowie die restliche Sanierung derAußentreppe. Insgesamt rechne man dabei mit einem finanziellen Aufwandvon rund 75.000 Euro.

Den Abschluss der zügig und harmonisch verlaufenen Versammlungmachte Martin Hohloch, der sich für das nächste Jahr eine wachsendeNutzung der Trinkhalle wünschte.