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Aus der Arbeit des Vereins

Generalversammlung 2009

Sanierung 2. Baubaschnitt beginnt im Januar 2010

Artikel aus dem „Wildbader Anzeigenblatt mit Calmbacher Bote“ vom 05.12.2009

Mit großem Schwung und zahlreichen Mitgliedern wurde vor einigen Jahren der Förderverein Trinkhalle Wildbad e. V. gegründet. Anscheinend ist die Begeisterung bei vielen Mitgliedern nicht mehr so groß, denn die Hauptversammlung am vergangenen Donnerstag war recht schwach besucht.

Vorsitzender Martin Hohloch eröffnete die Hauptversammlung und gab einen umfassenden Überblick über die Aktivitäten des Vorstands in den Jahren 2007/2008. Arbeitsschwerpunkte seien vor allem die Planung und Finanzierung des zweiten Bauabschnitts und natürlich der Betrieb der Trinkhalle gewesen. Eine rasche Umsetzung der Baumaßnahmen sei unerlässlich, um den Vollbetrieb zu erreichen, um konkurrenzfähig zu bleiben und natürlich auch die Unkosten zu decken. Im Oktober 2009 sei der städtebauliche Vertrag zwischen Stadt und Förderverein unterzeichnet worden, damit sei die Trinkhalle nun „Kulturzentrum“. Nach der im Januar 2010 beginnenden Sanierung werde sich der Vereinsschwerpunkt auf die Vermarktung des Objekts verschieben.


Für das Hallen- und Veranstaltungsmanagement ist Jürgen Lutz zuständig, der einen Rückblick auf die Veranstaltungen der Jahre 2007 und 2008 gab. Für 2010 seien bereits 13 große Veranstaltungen angemeldet, außerdem spiele das Kurorchester während des Umbaus des Haus des Gastes etwa vier Monate lang in der Trinkhalle.
Martin Koch ist als Vorstandsmitglied für die Finanzen zuständig. Seinem detaillierten Bericht war zu entnehmen, dass das Jahr 2008 finanziell einigermaßen ausgeglichen war, wobei vor allem die Heizung der Trinkhalle hohe Kosten verursacht habe. Den Prüfbericht erstattete Wolfgang Plappert, der zusammen mit Alois Knauer die Kasse geprüft hatte und die einwandfreie und vorbildliche Kassenführung lobte. Damit konnte auch die Entlastung einstimmig erfolgen.

 

Neu- bzw. wiedergewählt wurden Martin Hohloch (Vorsitzender), Hans-Henning Saß und Helmut Bürkle (stellvertretende Vorsitzende), Martin Koch (Kassier), Dr. Konrad Finke (Schriftführer) sowie als Beisitzer Jochen Borg, Jürgen Lutz, Joachim Pannasch, Wilfried Rist, Marco Schwab und Werner Trigub.

Als Bausachverständiger gab anschließend Hans-Henning Saß einen Überblick über die noch anstehenden Arbeiten und Anschaffungen, u. a. Tische und Stühle mit einem Betrag von rund 100.000 Euro. Wichtig sei der ebenfalls zu schaffende Innenabgang zum Sanitärbereich, die Wärmedämmung des Daches, die Sanierung der geschindelten Außenfassade, die Verbesserung der Toiletten im Restaurant sowie die Optimierung der Veranstaltungstechnik.

Spendenaufruf für neue Stühle

Nach der Vorstellung verschiedener Stühle entschied man sich für ein Exemplar, das rund 110 Euro kostet. „Wildbader Bürger, kauft Stühle für die Trinkhalle“ war anschließend der Werbeslogan des Vereins, wodurch die rund 500 Stühle mitfinanziert werden sollen. Ab einer Spende von 250 Euro soll der Name auf einer Sponsorentafel genannt werden.
Auch bei den ehrenamtlichen Leistungen bei Arbeitseinsätzen, so Helmut Bürkle, sei eine Unterstützung durch die Bürger erwünscht, schließlich heiße es auch bei der Trinkhalle „Wildbad, das sind wir!“ Und Dr. Konrad Finke ergänzte, dass keine Stadt eine Stadthalle so günstig betreiben könne, wie es hier durch den Förderverein, dessen Aktive sowie viele fleißige Helfer geschehe.