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Presseartikel

Jahreskonzert war Riesenerfolg für den Musikverein

Internationale Filmgrößen auf der Trinkhallenbühne

Artikel aus dem „Wildbader Anzeigenblatt mit Calmbacher Bote“vom 12.05.2010
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Ein überaus erfolgreiches Konzert war die „Filmnacht“ der Stadtkapelle unter der Leitung von Musikdirektor Martin Koch (rechts).
Foto: Archiv Anzeigenblatt

Eine lange und tolle Filmnacht veranstaltete der Musikverein Wildbad am Samstagabend in der neu bestuhlten Trinkhalle. Nach den überaus erfolgreichen Konzerten der Vorjahre war es besonders schwierig, diese noch zu überbieten. Der enorme Einsatz der Mitwirkenden und die Begeisterung der etwa 500 Zuhörer und Zuschauer bewiesen deutlich, dass die Verantwortlichen des Musikvereins genau das richtige Gefühl hatten, um dieses Konzert wiederum zu einem vollen Erfolg zu führen.

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Der Pate (Stefan Schlecht) und seine Bodyguards mit der Musik
aus dem Film „Der Pate“. Foto: Archiv Anzeigenblatt

Jürgen Lutz, Vorsitzender des Musikvereins, betonte in seiner Begrüßung, dass man mit diesem Jahreskonzert nicht nur eine Reihe gut gespielter Musikstücke erlebe, sondern in den „neuen Kinosesseln der Trinkhalle“ ein Showprogramm, das sich wirklich sehen lassen könnte. Besonders stolz sei man auf den Nachwuchs, das Jugendorchester, das anschließend den Abend musikalisch eröffnete. 16 Jungen und Mädchen, musikalisch unterstützt von einigen Musikern der Stadtkapelle, brachten einen ausgezeichnet gespielten musikalischen Querschnitt aus bekannten Filmen und TV-Serien wie Familie Feuerstein, Harry Potter, Tom und Jerry, Pippi Langstrumpf, Biene Maja, Wicki – zum Teil als Eigenarrangement von Musikdirektor Martin Koch, der Jugend- und Stadtkapelle leitet. Dass am Schluss dieses ersten Programmteils auch noch das Sandmännchen stimmlich durch Daniel Koch auftrat, war ebenso überraschend wie die hübschen Bildsequenzen auf der Bühne.

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Ehrungen für Willy Städele (links) und Martin Koch (Mitte) durchdie Musikvereinsvorstandschaft mit Jürgen Lutz, Helmut Bürkleund Kurt Günthner (von links).
Foto: Archiv Anzeigenblatt

Wie sollte man so etwas noch übertreffen, war die verständliche Frage der Zuhörer? Dass dies möglich ist, dafür sorgten die folgenden Darbietungen. Im Wechsel mit eingeblendeten kurzen Filmausschnitten und selbst gedrehten Filmen folgte ein musikalisches Programm, das ganz einfach verblüffte. Da waren nachgestellte und neu erdachte Filmsequenzen aus „Der Pate“, „Forrest Gump“ und „Pink Panther“, da gab es wirklichkeitsnahe Reportagen und Nachrichten zu „Robin Hood“, „Der Untergang der Titanic“ und „Fluch der Karibik“ sowie anderen bekannten Filmen und TV-Serien.

Dazu – und dies war vor allem die Hauptaufgabe der knapp 50 Musikerinnen und Musiker der Stadtkapelle – ein musikalisch absolut vielseitiges und höchst abwechslungsreiches Programm an Filmmusik und -melodien, die von lieblich und zärtlich bis zu höchst dramatisch reichten und hervorragend, konzentriert und wirklich gekonnt unter der behutsamen und einfühlenden Leitung von Martin Koch dargeboten wurden. Diese gelungene Kombination aus Film und Musik mit der Projektionsleinwand auf und der Stadtkapellenorchester vor der Bühne wurde zu einem Riesenerfolg, der das Publikum begeisterte.

Im Allgemeinen gibt es bei Konzerten keine Ehrungen, aber keine Regel ohne Ausnahme. Die Vorstandschaft mit Jürgen Lutz, Kurt Günthner und Helmut Bürkle ehrten Willy Städele für 50 Jahre aktives Musizieren in der Stadtkapelle. Seit 15 Jahren leitet Martin Koch die Stadtkapelle und die Jugendmusikschule Bad Wildbad, wofür auch er besonders geehrt wurde.

Da solch ein erfolgreiches Konzert außergewöhnliche Vorbereitungen benötigt, waren die Mitwirkenden zu einem 2-tägigen anstrengenden musikalischen Probewochenende in Bad Herrenalb beisammen, die Dreharbeiten erfolgten in den vergangenen Wochen an verschiedenen Stellen (Rathaus, Trinkhalle, Enzanlagen) in Bad Wildbad und bewiesen hervorragende Aufnahme- und Schnitt-Kenntnisse, wobei wiederum Martin Koch in nächtelanger Schneidearbeit tätig war.Drehbuch, Kamera und Regie lag in den Händen von Nina Dietz.

 

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