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Trinkhallen - Kurgeschichtliches

Jahreshauptversammlung 2014

 

Jahreshauptversammlung des Fördervereins Trinkhalle

Auszug aus Wildbader Anzeigenblatt 98/2013 - Götz Bechtle

Leider nahmen nur wenige Mitglieder am Mittwochabend im Kurparkrestaurant an der Jahreshauptversammlung des Fördervereins Trinkhalle Wildbad e. V. teil, was von einem Beisitzer in der Vereinsleitung so kommentiert wurde: „Der Förderverein läuft prima, also ist es nicht nötig, dass man zur Hauptversammlung geht!“ Vorsitzender Martin Hohloch war in seinem Bericht nicht dieser Meinung, denn um die Trinkhalle wirtschaftlich zu betreiben, müsste eine geänderte Betriebsvereinbarung mit der Stadt ausgehandelt werden.

Ein langfristiger Vertrag über zehn Jahre wurde mit der Fernwärme GmbH geschlossen, und inzwischen gibt es ein tragfähiges Vermarktungskonzept zur Regelung der Veranstaltungen. Der Verein, so Hohloch, strebe an, dass das Marcel-Baluta-Orchester im Sommer wieder in der Trinkhalle auftrete, was allerdings kostenfrei nicht möglich sei. Damit kämen wieder mehr Besucher in die Trinkhalle, und eventuelle Ausstellungen, auch des Malkreises Wildbad, könnten hier wieder stattfinden und fänden interessierte Besucher. Das zehnjährige Bestehen des Vereins bezeichnete Hohloch als Erfolgsmodell, wie es selbst Thomas Blenke MdL, der sich damals sehr für den Erhalt eingesetzt hatte, nicht für möglich gehalten hätte.

Jürgen Lutz führte bis 2011 ehrenamtlich die Vermarktung der Trinkhalle durch, was inzwischen von der Agentur Business Consulting Bad Wildbad übernommen wurde. Die Agentur kümmert sich um Vermarktung, Vermietung, Werbung und Abwicklung. Im vergangenen Jahr 2012 war die Zahl der Veranstaltungen auf 18 mit 135 Belegungstagen zurückgegangen, 2013 waren es 24 Veranstaltungen mit 182 Belegungstagen. Damit, so Lutz, sei die Trinkhalle zu einem Wirtschaftsfaktor in Wildbad geworden mit Benefizveranstaltungen, Prüfungen, Tagungen, Ausstellungen, Hochzeiten, Firmenfeiern, Partys, dem Rossini-Festival und vielen anderen kulturellen Veranstaltungen. Dabei wies er auch auf den einmaligen Auftritt des Russischen Nationalballetts aus Moskau, am Sonntag, 15. Dezember, 19 Uhr, mit dem Tschaikowsky-Meisterwerk „Schwanensee“ hin, wobei bereits 400 Karten im Vorverkauf verkauft worden sind.

Auch wenn die Trinkhalle inzwischen voll nutzbar sei, so Architekt Hans-Henning Saß, stünden noch einige wichtige Arbeiten an. Im Sommer 2013 sei der Warenaufzug vom Restaurant in die Halle im früher bestehenden Aufzugsschacht realisiert worden. Im kommenden Januar soll der bisherige Lehmboden des sog. Brunnenkellers betoniert werden, damit dieser Raum als Lager und Abstellraum genutzt werden kann. Außerdem ist ein zirka 50 Quadratmeter großes Müllgebäude zwischen Trinkhalle und Tunnelwand geplant, das in Form eines Carports gestaltet werden soll.

Über Einnahmen und Ausgaben des Vereins referierte anschließend detailliert Kassier Martin Koch und wies darauf hin, dass sich nach einem „Nullstand“ in der Kasse im Jahr 2010 im Folgejahr 2011 ein positiver Kassenstand entwickelt habe, der jedoch im Jahr 2012 nicht habe gehalten werden können. Erfreulich sei eine Steuerrückzahlung, welche die Kassenbilanz verbessert habe. Für das Jahr 2013 vermutete Koch eine positive Kassenentwicklung. Wolfgang Plappert, der gemeinsam mit Siegfried Möhrer die Kasse geprüft hatte, bezeichnete diese als „Unternehmen mittlerer Größenordnung“ und bestätigte die einwandfreie vorbildliche Kassenführung, dem die einstimmige Entlastung der Kasse und der Vorstandschaft folgte.

Bürgermeisterstellvertreter Jochen Borg, gleichzeitig auch stellvertretender Vorsitzender des Fördervereins, dankte im Namen der Stadt für die Aktivitäten des Fördervereins. Der Einsatz zum Erhalt der Trinkhalle habe sich gelohnt, denn damit habe die Stadt eine Art Stadthalle bekommen, die von den Besuchern positiv angenommen würde.

JHV Vorstand

Die beiden stellvertretenden Vorsitzenden Helmut Bürkle (links) und Jochen Borg (rechts) freuen sich, dass mit Marion Lutz (Mitte) und Sabrina Theurer (nicht im Foto) zwei Damen für die ausgeschiedenen Beisitzer Werner Trigub (2. von links) und Konrad Finke (2. von rechts) gewonnen wurden.

Die Wahlen bestätigten weitgehend die bisherige Vereinsführung mit Martin Hohloch (Erster Vorsitzender), Helmut Bürkle und Jochen Borg (stellvertretende Vorsitzende), Martin Koch (Kassier) und Joachim Pannasch (Schriftführer). Als Beisitzer wurden gewählt: Jürgen Lutz, Jan Reule, Hans-Henning Saß, Wolfgang Treiber, Marion Lutz und Sabrina Theurer. Die beiden Damen sind neu im Gremium der Beisitzer und Nachfolger von Dr. Konrad Finke und Werner Trigub, die sich nicht mehr zur Wahl stellten. Den zwei scheidenden Beisitzern dankte Hohloch besonders. Gleichzeitig kündigte Hohloch an, dass er aus persönlichen Gründen das Amt des Vorsitzenden im Herbst 2014 niederlege, man sich also Gedanken um einen Nachfolger machen müsse. Helmut Bürkle dankte Hohloch für seine Arbeit seit der Gründung des Vereins, denn „was wäre Bad Wildbad ohne Trinkhalle?“ Wichtigstes Ziel des Vereins, so Hohloch zum Abschluss der Versammlung, sei es, die Belegungsfrequenz zu erhöhen und die Sommerkonzerte des Marcel-Baluta- Orchesters wieder in die Trinkhalle zu bekommen.

 

 

Kongress in Bad Wildbad: 320·französische Teilnehmer erwartet

Kongress in Bad Wildbad: 320 französische Teilnehmer erwartet

„Federation Nationale des Anciens des Forces Francaises en Allemagne et Austriche“

Artikel aus dem „Wildbader Anzeigenblatt mit Calmbacher Bote“vom 20.02.2010

Die letzten Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, denn in der nächsten Woche trifft sich vom 14. bis 18. April der Verband der ehemaligen Angehörigen der französischen Streitkräfte in Deutschland und Österreich in Bad Wildbad. Erstmals tagt der Kongress, der nicht öffentlich ist, außerhalb Frankreichs. 320 französische Gäste werden dazu in der Kurstadt erwartet, berichtet der Pforzheimer Unternehmer Herbert Richter, der Ehrenpräsident der „Federation Nationale des Anciens des Forces Francaises en Allemagne et Austriche“, wie der Verband in Frankreich heißt, ist. Richter, der sich seit vielen Jahren für die deutsch-französische Freundschaft einsetzt, ist es auch zu verdanken, dass der Kongress in der Kurstadt stattfindet.

Sanierung im Rahmen 2. Bauabschnitt

Sanierung der Trinkhalle macht Fortschritte

Artikel aus dem „Wildbader Anzeigenblatt mit Calmbacher Bote“vom 20.02.2010
Die Trinkhalle im Kurpark. Foto: Anzeigenblatt

Die Sanierungsarbeiten im Rahmen des 2. Bauabschnittes in der Trinkhalle kommen gut voran. Viel Zeit bleibt auch nicht mehr, denn am 5. März tagt das „Wildtierforum“ des Landesjagdverbandes Baden-Württemberg. „Wir haben noch zwei Wochen. Wir arbeiten mit Vollgas“, verspricht Hans-Henning Saß, der stellvertretende Vorsitzende des Fördervereins Trinkhalle, der als Architekt mit Planung und Bauleitung beauftragt ist. Sichtbar sind bereits die Holzwände für die Nebenräume, die später als Stuhllager, WC für Rollstuhlfahrer und Kühlzelle dienen. Als Nächstes werden die Holzwände verkleidet und direkt neben der Kühlzelle wird ein Tresen eingebaut. „Die Wände haben nur die halbe Raumhöhe, damit die ursprüngliche Gliederung mit den Säulen erhalten bleibt“, erklärt Saß.
Im Foyer der Trinkhalle wurde ein 2,5 Meter breites Feld aus der Ziegelzwischendecke herausgenommen, zwei Durchgänge in Betonwände gehauen und drei Treppenabsätze angelegt, die zu den öffentlichen Toiletten im Erdgeschoss führen. „Bis zur nächsten Veranstaltung am 5. März ist die Treppe begehbar“, verspricht der Bauleiter. Damit können künftig die Besucher von Veranstaltungen in der Trinkhalle die Sanitäranlagen trockenen Fußes erreichen.
Anschließend werden bis zum großen Kongress des Verbandes der ehemaligen Angehörigen der französischen Streitkräfte in Deutschland und Österreich im April die Vorhänge im Bühnenbereich erneuert, die Dachdämmung eingefügt und die neuen Stühle angeschafft. „Im Moment wird ein Musterstuhl angefertigt und die Bestellung ist bereits durchgegeben“, erläutert Saß. Mit dem neuen Mobiliar mit 500 Stühlen und 60 Tischen ist die Trinkhalle dann für größere Veranstaltungen bestens gerüstet.

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Hans-Henning Saß und Helmut Bürkle, beide 2. Vorsitzende des
Fördervereins, begutachten die Wandfliesen des neuen Sanitärbereiches
im Anbau der Trinkhalle. Foto: Anzeigenblatt

Besonders schick wird es künftig in den zum Restaurant gehörenden Sanitäranlagen im Anbau, der aus dem Jahr 1958 stammt, aussehen. Große anthrazitfarbene Wandfliesen abgesetzt mit bunten Glasbordüren vermitteln einen Eindruck vom späteren Aussehen. Erneuert wurde bereits die gesamte Wasserinstallation und die Elektrik. Noch fehlen allerdings die Bodenfliesen, die Trennwände und die Sanitäranlagen. Geplant sind für die Herren drei WCs, fünf Urinale und zwei Waschbecken, erklärte Saß. Für die Damentoilette sind sieben WCs, ein Wickeltisch und drei Waschbecken im Vorraum vorgesehen. Dazu wird ein abgetrenntes WC für Rollstuhlfahrer eingerichtet. „Bis Ende März werden die Sanitäranlagen fertig sein“ informiert Saß. Nicht immer gestalteten sich die Bauarbeiten einfach, wie der Architekt zu berichten weiß, im Bereich der Damentoiletten wurde im Untergrund ein Loch festgestellt, aus dem Wasser austritt und für Feuchtigkeit an den Wänden sorgte. Durch den Einbau einer Tauchpumpe kann dies künftig vermieden werden.

Modernisierung im Kurparkrestaurant macht Fortschritte

Ein weiterer kleiner Schritt

Artikel aus dem „Wildbader Anzeigenblatt mit Calmbacher Bote“vom 06.02.2010

Alle Hände voll zu tun hat im Moment der Pächter des Kurparkrestaurants Filippo Antona. Für seine Gäste modernisiert und renoviert er einen Teil des Restaurants. Der Eingangsbereich ist bereits neu gestaltet und frisch gestrichen. Verlegt sind auch die großformatigen Bodenfliesen, die den alten Teppich im Foyer und im linken Teil des Restaurants ersetzen.

Blenke und Jocher besichtigen Renovierungsarbeiten

Der Förderverein muss noch weiter fleißig Geld sammeln

Landtagsabgeordneter Thomas Blenke und Bad Wildbads Schultes Jocher machen sich ein Bild von der Trinkhalle

Artikel aus dem „Enztäler“ vom 11.02.2006
Von Öckan Ciru

Bad Wildbad. Die Renovierungsarbeiten sind in vollem Gange. Die Terrasse und das Dach des baufälligen Hauptgebäudes sind bereits renoviert. In diesen Tagen und Wochen konzentrierten sich die Helfer auf die vollständige Erneuerung der Küche und des Restaurants.

Ausgleichsstockmittel nur durch Vertrag mit der Stadt

Geld für Trinkhalle

Vertrag zwischen Stadt und Förderverein

Artikel aus der „Enztäler“vom 09.02.2006

Bad Wildbad (wk). Weiterer Meilenstein auf dem Weg zum Erhalt der Trinkhalle in Wildbad. Am Freitag, 10. Februar, unterschrieben Bürgermeister Dr. Walter Jocher sowie Vertreter des Fördervereins Trinkhalle einen städtebaulichen Vertrag.

Politik gegen Abriss der Trinkhalle

Regierungspräsidium gegen einen Abriss

Karlsruher Behörde in Sachen Trinkhalle auf Seiten der Stadt / Blenke will Vorort-Termin des Petitionsausschusses

Von Wolfgang Krokauer
Artikel aus dem „Enztäler“ vom 28.02.2004

Bad Wildbad. Der CDU-Landtagsabgeordnete und Berichterstatter im Petitionsausschuss des Landtages, Thomas Blenke, will für den Erhalt der Trinkhalle Druck machen. Auch das Regierungspräsidium Karlsruhe ist gegen den Abbruch.

Blenke möchte »so schnell wie möglich« einen Vorort-Termin in Bad Wildbad zusammen mit weiteren Vertretern des Petitionsausschusses sowie Beamten aus dem Finanz- und Wirtschaftsministerium zustande bringen. Dem Ausschuss liegen fünf Petitionen gegen den Abbruch der Trinkhalle vor (der »Enztäler« berichtete).

Kongress in Bad Wildbad

320 französische Teilnehmer erwartet

Artikel aus dem „Wildbader Anzeigenblatt mit Calmbacher Bote“vom 20.02.2010

 Die letzten Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, denn in der nächsten Woche trifft sich vom 14. bis 18. April der Verband der ehemaligen Angehörigen der französischen Streitkräfte in Deutschland und Österreich in Bad Wildbad. Erstmals tagt der Kongress, der nicht öffentlich ist, außerhalb Frankreichs. 320 französische Gäste werden dazu in der Kurstadt erwartet, berichtet der Pforzheimer Unternehmer Herbert Richter, der Ehrenpräsident der „Federation Nationale des Anciens des Forces Francaises en Allemagne et Austriche“, wie der Verband in Frankreich heißt, ist. Richter, der sich seit vielen Jahren für die deutsch-französische Freundschaft einsetzt, ist es auch zu verdanken, dass der Kongress in der Kurstadt stattfindet.