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Sanierung im Rahmen 2. Bauabschnitt

Sanierung der Trinkhalle macht Fortschritte

Artikel aus dem „Wildbader Anzeigenblatt mit Calmbacher Bote“vom 20.02.2010
Die Trinkhalle im Kurpark. Foto: Anzeigenblatt

Die Sanierungsarbeiten im Rahmen des 2. Bauabschnittes in der Trinkhalle kommen gut voran. Viel Zeit bleibt auch nicht mehr, denn am 5. März tagt das „Wildtierforum“ des Landesjagdverbandes Baden-Württemberg. „Wir haben noch zwei Wochen. Wir arbeiten mit Vollgas“, verspricht Hans-Henning Saß, der stellvertretende Vorsitzende des Fördervereins Trinkhalle, der als Architekt mit Planung und Bauleitung beauftragt ist. Sichtbar sind bereits die Holzwände für die Nebenräume, die später als Stuhllager, WC für Rollstuhlfahrer und Kühlzelle dienen. Als Nächstes werden die Holzwände verkleidet und direkt neben der Kühlzelle wird ein Tresen eingebaut. „Die Wände haben nur die halbe Raumhöhe, damit die ursprüngliche Gliederung mit den Säulen erhalten bleibt“, erklärt Saß.
Im Foyer der Trinkhalle wurde ein 2,5 Meter breites Feld aus der Ziegelzwischendecke herausgenommen, zwei Durchgänge in Betonwände gehauen und drei Treppenabsätze angelegt, die zu den öffentlichen Toiletten im Erdgeschoss führen. „Bis zur nächsten Veranstaltung am 5. März ist die Treppe begehbar“, verspricht der Bauleiter. Damit können künftig die Besucher von Veranstaltungen in der Trinkhalle die Sanitäranlagen trockenen Fußes erreichen.
Anschließend werden bis zum großen Kongress des Verbandes der ehemaligen Angehörigen der französischen Streitkräfte in Deutschland und Österreich im April die Vorhänge im Bühnenbereich erneuert, die Dachdämmung eingefügt und die neuen Stühle angeschafft. „Im Moment wird ein Musterstuhl angefertigt und die Bestellung ist bereits durchgegeben“, erläutert Saß. Mit dem neuen Mobiliar mit 500 Stühlen und 60 Tischen ist die Trinkhalle dann für größere Veranstaltungen bestens gerüstet.

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Hans-Henning Saß und Helmut Bürkle, beide 2. Vorsitzende des
Fördervereins, begutachten die Wandfliesen des neuen Sanitärbereiches
im Anbau der Trinkhalle. Foto: Anzeigenblatt

Besonders schick wird es künftig in den zum Restaurant gehörenden Sanitäranlagen im Anbau, der aus dem Jahr 1958 stammt, aussehen. Große anthrazitfarbene Wandfliesen abgesetzt mit bunten Glasbordüren vermitteln einen Eindruck vom späteren Aussehen. Erneuert wurde bereits die gesamte Wasserinstallation und die Elektrik. Noch fehlen allerdings die Bodenfliesen, die Trennwände und die Sanitäranlagen. Geplant sind für die Herren drei WCs, fünf Urinale und zwei Waschbecken, erklärte Saß. Für die Damentoilette sind sieben WCs, ein Wickeltisch und drei Waschbecken im Vorraum vorgesehen. Dazu wird ein abgetrenntes WC für Rollstuhlfahrer eingerichtet. „Bis Ende März werden die Sanitäranlagen fertig sein“ informiert Saß. Nicht immer gestalteten sich die Bauarbeiten einfach, wie der Architekt zu berichten weiß, im Bereich der Damentoiletten wurde im Untergrund ein Loch festgestellt, aus dem Wasser austritt und für Feuchtigkeit an den Wänden sorgte. Durch den Einbau einer Tauchpumpe kann dies künftig vermieden werden.